Der Sozialabbau wird als finanzpolitische Notwendigkeit dargestellt. Tatsächlich geht es um politische Prioritäten. Während Milliarden für Aufrüstung und Militär bereitgestellt werden, sollen ausgerechnet bei sozialer Sicherung, öffentlicher Daseinsvorsorge und gesellschaftlicher Teilhabe Einsparungen erfolgen. Die Wucht der aktuellen sozialen Angriffe kann gar nicht überschätzt werden. Fakt ist:

Die anstehenden Sozialkürzungen sind das größte Verarmungsprogramm seit Bestehen der Bundesrepublik.

Im gleichen atemberaubenden Tempo wächst die Konzentration des gesellschaftlichen Reichtums in den Händen weniger. Von dieser Entwicklung profitieren vor allem Vermögende und Aktionär*innen großer Rüstungskonzerne – während die sozialen Kosten der Hochrüstung auf breite Teile der Bevölkerung abgewälzt werden, erzielen Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall Rekordgewinne und ihre Aktionär*innen profitieren von einer beispiellosen Kursentwicklung. Um die Fünf-Prozent-Vorgabe der NATO zu erfüllen, will die Bundesregierung ab 2030 fast 50% des Haushalts in die Rüstung stecken – jedes Jahr – während für den Sozialstaat und die Verletzlichsten in unserer Gesellschaft „kein Geld“ da sein soll und soziale Sicherungssysteme systematisch ausgehöhlt werden. Rechtsruck, Rassismus, soziale Spaltung und der Marsch der in Teilen faschistischen AfD in die Parlamente wird durch diese Politik befeuert.

Gemeinsam mit Christoph Butterwegge wollen wir die aktuellen Entwicklungen analysieren und diskutieren, welche gewerkschaftlichen und gesellschaftlichen Strategien notwendig sind, um dem Sozialabbau und der Hochrüstung wirksam entgegenzutreten – in den Betrieben, in den Gewerkschaften und auf der Straße. Denn wir müssen jetzt handeln und lassen uns nicht gegeneinander ausspielen. Wir stehen für Solidarität und Gerechtigkeit. Es ist genug für alle da!

Kommt für Hintergründe und Diskussion am 28.8. zu Vortrag und Diskussion um am 26.9. mit uns auf die Straße!

Kanonen statt Butter, Rüstung statt Rente?
Freitag, 28.08.2026
Helene-Grünberg-Zentrum
Kornmarkt 5 – 7, Nürnberg

Eine gemeinsame Veranstaltung vom ver.di Ortsverein Nürnberg, ver.di Fachbereich C und dem Bündnis #UNKÜRZBAR Mittelfranken